Graz bis Maribor:
Nach einem frühen Frühstück mit Maria packte ich meine neuen Packtaschen noch ein wenig um, trank noch eine vierte Tasse Kaffee und machte mich auf den Weg. Meine Wetter-APP meldete strahlenden Sonnenschein bei Temperaturen bis zu 29 Grad. Passt (noch!). Mehr brauch ich jetzt nicht mehr.
Um 9 Uhr 18 fuhr ich los. Einmal links, einmal rechts, noch einmal links und noch einmal rechts. Und ich war auf dem Murradweg Richtung Süden. Diesen Teil des Murradweges hatte ich bereits im vergangenen Jahr auf dem Weg nach Nizza kennen gelernt. Teilweise fuhr ich unmittelbar neben der Mur, teilweise wiederum sah ich die Mur gar nicht, kreuzte immer wieder Bäche oder Nebenflüsschen der Mur und fuhr durch Auenlandschaften oder auch durch kleine Ortschaften durch. Richtig schön und abwechslungsreich!
Ab Neudorf ob Wildon blieb ich schließlich am Ufer der Mur und konnte immer wieder einen Blick auf die Mur aus der Nähe werfen.
Alleine war ich nicht unterwegs auf dem Radweg. Auf der Strecke traf ich ähnlich wie auf dem Donauradweg immer wieder Radfahrer, teilweise genauso bepackelt wie ich. Ich entdeckte einen Radltreff und machte einen Einkehrschwung. Fehlanzeige - geschlossen. Also packte ich Maria's Quiche aus, die ich mitgenommen hatte, und machte Picknick am Murufer.
In Straß in Steiermark überquerte ich die Mur und erreichte Spielfeld.
Ich fand mich auf einem Radweg unmittelbar neben der Fahrbahn der Bundesstraße 67 wieder. Aus war's mit der Idylle. Kurz nach Spielfeld passierte ich die Grenze nach Slowenien.
Aaaah in Slowenien heißt der EuroVelo 9 nun Radroute 1 und ist ebenfalls ausgeschildert - neben der Bundesstraße 437. Örks ....
Die Stadtgrenze von Maribor erreichte ich um 13:30 Uhr. Mein vorgebuchtes Hotel im Zentrum erreichte ich um 14 Uhr 20.
Keinerlei Vorkommnisse, alle Ausrüstungsteile sind noch da! Mir ist nix g'fladert worden. Überschwemmungen gab es auch nicht. Die betroffenen Regionen stehen mir noch bevor. Als erstes steuerte ich ein nahegelegenes Einkaufszentrum an und ergänzte meine Garderobe um ein Paar Sandalen, Socken und 2 weitere T-Shirts. Danach gönnte ich mir ein Eis und spazierte durch die Innenstadt von Maribor. In einem kleinen Straßenlokal bestellte ich mir noch einen kleinen Hühnerpastetenteller mit Toastbrot.
Leider ist die Uferpromenade eine einzige Baustelle. Schade!
Mittagessen: Maria's Quiche bei einem Picknick an der Mur.
Übernachtung: Hotel Tabor - Zimmer sehr komfortabel und gepflegt in ruhiger Lage. Klimaanlage funktioniert gut. Draußen ist es doch noch immer recht warm. Frühstück gibt's morgen ab 7 Uhr, was mir sehr recht ist. Geniales WLAN, Kartenzahlung, alles, was man sich wünscht. Preis hätte niedriger sein können, aber für die Leistung schon in Ordnung. Slowenien ist halt nicht billig.
Abendessen: Toastbrot mit Hühnerpastete.
Abendessen: Toastbrot mit Hühnerpastete.
Gesamtstrecke 71,14 km

























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