Freitag, 13. Oktober 2023

Tag 57: Rückfahrt mit dem Zug Teil 4 - Triest bis Wien

Triest bis Wien mit dem Zug:

Ich frühstückte gemütlich. Das Frühstück war recht gut, eine gute Auswahl und auch ein guter Kaffee. Und es gab sogar eine Müsliecke und einen frisch gepressten Orangensaft.

Um 9 Uhr checkte ich aus und peilte den Intersport an. Nachdem mein Helm irgendwo zwischen Italien und Spanien spazieren fährt, kaufte ich mir einen neuen Helm. Der neue Helm ist jetzt gelb mit schwarz und richtig schnittig. Auf der Rückseite hat er die italienischen Nationalfarben. Auch gut. Ich fahr ehrlich gesagt ungern ohne Helm, vor allem nicht auf Straßen. Mit Helm fühl ich mich sicherer. Anschließend drehte ich eine Runde durch die Stadt, den Hafen und gönnte mir ein Eis.











Eine Stunde vor Abfahrt des Zuges stand ich schon auf dem richtigen Gleis. Im Bahnhofsgebäude war ein Spar, bei dem ich Wasser und eine Banane kaufte. Danach hatte ich viel Zeit, um mein Fahrrad in den letzten Waggon zu heben und in der Fahrradvorrichtung aufzuhängen. Mein Gepäck stellte ich einfach dazu. Danach suchte ich mir einen Sitzplatz. Mein Fahrrad hatte ein eigenes Ticket, eine Reservierung für Aufhängeplatz Nummer 221. Ich selbst hatte keine Reservierung. Aber der Zug war nicht einmal halb voll.



Pünktlich um 12 Uhr 52 fuhr mein Zug los. Diesmal hatte ich überhaupt keinen Stress und keine Diskussionen. Ich beschäftigte mich mit meinen 2.524 Fotos auf meinem Handy, begann eine Auswahl in einem eigenen Ordner zu erstellen. Ab Ljubljana gab es einen Speisewagen. Den suchte ich ebenfalls auf. Das ist ja richtig fad, wenn es keinen Stress gibt ...

Irgendwo in Slowenien stieg ein Schweizer Radfahrer mit einer Reifenpanne ein. Ganz unkompliziert reagierte der slowenische Kontrollor. Er verkaufte ihm ein Ticket und wies in an, wo er sein Rad hinstellen konnte. Es geht auch so!

Kontrolliert wurde ich 5 oder 6 Mal. Zuerst vom Italiener, dann vom Slowenen. Und in Österreich stieg anscheinend in jedem größeren Bahnhof ein neuer Kontrollor ein, dem ich meine Tickets zeigen musste.

Der Zug hatte Verspätung, die sich schon in Graz abzeichnete.

Um 22 Uhr 45 stieg ich in Wien aus. Bis nach Hause hatte ich noch 4,5 km auf dem direkten Weg. Ich fuhr zwar nicht auf der Tangente, aber auf der Breitenfurter Straße. Ich bin die Hauptstraßen aus Spanien schon gewöhnt.

Ein Résumé folgt noch :-) Jetzt läuft erst einmal die Waschmaschine auf Hochtouren. Einkaufen, Rad putzen und pflegen, Katzen holen steht ebenfalls auf dem Programm.

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